Bedrohte Lebensräume erhalten!

http://www.br.de/fernsehen/bayerisches-fernsehen/sendungen/unser-land/themen-rubriken/umwelt-und-natur/haglandschaft-miesbach-100.html


 

Bedrohter Lebensraum Haglandschaft Miesbach

Im Landkreis Miesbach gibt es sie noch: Haglandschaften. Das sind in unserer Kulturlandschaft selten gewordene Baumheckenstreifen entlang von Wiesen und Äckern. Sie stehen seit langem unter Landschaftsschutz. Trotzdem fällt immer mehr dieses wertvollen Lebensraumes dem Flächenfraß zum Opfer. Dagegen gab es bereits erfolglose Bürgerbegehren. Aber nun ist ein Miesbacher vor das oberste bayerische Gericht gezogen, um genau zu erfahren, wie es um den Schutz unserer Landschaft bestellt ist.

Autor: Henning Biedermann Stand: 31.08.2012
Haglandschaft im
                    Landkreis Miesbach | Bild: BR

Die Miesbacher Haglandschaft ist ein von Menschenhand geschaffenes Paradies. Seit dem Frühen Mittelalter haben die Bauern an den Rändern ihrer Wiesen und Äcker Baumhecken angelegt: die Hage. Bis heute bieten diese natürlichen Zäune vielen Pflanzen und Tieren einen Lebensraum. Außerdem dienen sie als Windschutz und Schattenspender. Damit diese jahrhundertealte Kulturlandschaft nicht zerstört wird, stellte man sie vor 75 Jahren unter Schutz. Doch der scheint immer weniger wirksam zu sein:

Der Flächenfraß vor Gericht

Karl Brutscher, ehemaliger Miesbacher Stadtrat...

Auch die Fläche des Gewerbegebiets Miesbach Nord, die knapp 25 Hektar umfasst, gehörte zum Landschaftsschutzgebiet - wie diverse andere geschützte Flächen, die der Landkreis in den letzten Jahren in Wohn- oder Gewerbegebiete verwandelte. Gegen diese Praxis klagt nun der ehemalige Miesbacher Stadtrat Karl Brutscher vor dem Bayerischen Verfassungsgericht. Zusätzlich klagt er als erster Bayer auf Einhaltung der Alpenkonvention - ein völkerrechtlich verbindliches Vertragswerk zum Schutz der Bergwelt. In Tirol wurden auf dessen Grundlage zwei Bauprojekte bereits gerichtlich gestoppt. Karl Brutscher hofft, auf demselben Weg auch ein Wohngebiet verhindern zu können, das auf einer Wiese am Ortsrand der Gemeinde Wall genehmigt wurde.  

"Mir geht’s als Bürger des Landkreises Miesbach schlicht und ergreifend um den Schutz unserer angestammten, geschützten Heimatlandschaft. Das ist eigentlich der Grund - weil ich der Meinung bin, es ist in der Vergangenheit viel zu viel schon erschlossen worden und irgendwann muss auch mal ein Ende hergehen … es ist ja kein Ende absehbar."

Karl Brutscher

Unvermeidbarer Flächenfraß?

Das aktuellste Beispiel, gegen das Karl Brutscher klagt, ist ein vom Kreistag genehmigter Neubau auf einer Wiese am Ortsrand von Miesbach: die neue Markthalle des Zuchtverbands. Die alte Oberlandhalle sei nicht mehr sanierbar, einen besseren Standort habe man nicht gefunden, sagt der Verband - obwohl der Landkreis zur Zeit über 20 Hektar freie Gewerbeflächen anbietet. Landrat Jakob Kreidl ist der Ansicht, für die wirtschaftliche Entwicklung seien Eingriffe ins Landschaftsschutzgebiet manchmal unvermeidbar.  Für die neue Markthalle verliert das Landschaftsschutzgebiet wieder dreieinhalb Hektar.

"Wir hatten bisher eigentlich den Grundsatz, dass in den Bereichen, wo schon eine Bebauung vorhanden ist, dass man dort auch eine Weiterentwicklung, eine Modernisierung zulässt, und dafür aber andere Bereiche unberührt lässt, und bei diesem Grundsatz wollen wir auch in Zukunft bleiben."

Jakob Kreidl, Miesbacher Landrat

Man gehe sehr verantwortungsvoll mit der wertvollen Kulturlandschaft um, sagt der Landrat. Bis heute habe das Landschaftsschutzgebiet noch nicht einmal ein Prozent Fläche verloren. Doch das eine Prozent entspricht der Fläche von über hundert Fußballfeldern! Um ein Landschaftsbild nachhaltig zu schädigen, reicht oft schon ein Gebäude wie die neue Abfüllanlage der Brauerei Tegernsee. Für den Bund Naturschutz sieht verantwortungsvoller Umgang mit Kulturlandschaft anders aus.

"Die Kreisgruppe Miesbach im BN macht immer Stellungnahmen, eine nach der anderen, weil sie wird ja als Träger öffentlicher Belange bei allen Baugebieten und dergleichen eingeschaltet. Da lachen die in den Gemeinderäten! Das ist denen völlig wurscht! Das wird überhaupt nicht ernst genommen: ‚Ja ihr! Ihr seid’s ja immer dagegen!‘"

Hans Kornprobst, Bund Naturschutz

Hagpflege und -schutz

Hans Kornprobst, Oberforstrat

Oberforstrat Kornprobst war schon Ende der siebziger Jahre dagegen, dass immer mehr Bauern ihre Hage abholzten oder auslichteten, um der modernen Landwirtschaft Platz zu machen. Er rief die sogenannte Hagaktion ins Leben: Seit drei Jahrzehnten verteilt der Landkreis kostenlos Bäume und Sträucher an die Bauern, mit denen sie Hage ausbessern oder anpflanzen können. Über sechzig Kilometer neue Baumhecken sind so entstanden. Zusätzlich finanzieren Landkreis und Freistaat bis heute ein Hagpflegeprogramm. Die Hage sind gut geschützt - aber die Wiesen dazwischen nur so lange, bis Investoren und Gemeinden Flächenbedarf anmelden, der innerorts angeblich nicht befriedigt werden kann. Wie viele Hektar noch aus dem Landschaftsschutzgebiet entnommen werden, darauf möchte sich der Landrat nicht festlegen. 

Ein Urteil mit Folgen

Sollte das Verfassungsgericht eine oder mehrere Entscheidungen des Miesbacher Kreistags für unverantwortbar halten, dürften künftig nicht nur im Schutzgebiet der Haglandschaft Bauprojekte erschwert werden, sondern in ganz Bayern.

"Da müsste einfach von den Gemeinden her und von den Städten her viel sorgfältiger geplant werden. Und wenn das erreicht werden könnte, dann wären wir, glaub ich, im Natur- und Landschaftsschutz einen entscheidenden Schritt weiter."

Karl Brutscher

Geplanter Bauplatz der neuen Oberlandhalle

Für manche Politiker eine Horrorvorstellung - schließlich könne man Bayern nicht in ein Freilichtmuseum verwandeln! Doch davon sind wir weit entfernt. Solange bayerische Kommunen jeden Tag über 20 Hektar Land in Siedlungs- und Verkehrsflächen umwandeln, so lange müssen wohl Gerichte für den Schutz unserer Landschaft sorgen.

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Überall durch sogenannte "Pflegemaßnahmen" bedroht:

blühende Weidenkätzchen - erste Bienennahrung

Bild: Andreas Royer

Sobald Ende Februar, Anfang März die ersten sonnigen Tage mit Temperaturen über 12 Grad kommen, drängt es die Honigbienen nach langer, dunkler Zeit hinaus vor das Flugloch, den wärmenden Sonnenstrahlen entgegen. Nach dem Reinigungsflug wird im Bienenstock ein Brutnest gebaut, in dessen Zellen die Königin ihre ersten Eier legt. Nach drei Tagen schlüpfen daraus kleine Maden, die mit Futtersaft von den Nährdrüsen der Arbeiterinnen ( aus den in ihrem Körper gespeicherten Eiweißvorräten des Vorjahres ) versorgt werden.

Zu dieser Zeit beginnen die Weiden an Wegrändern und Bachläufen rasch auf die wärmeren Tage zu reagieren. Sie werfen die kastanienbraunen Hüllen ab, die schützend ihre silbrig glänzenden Blütenkätzchen umgeben. Im März blühen die noch blattlosen Weidensträucher. Die Kätzchen duften und leuchten dann prächtig goldgelb und bieten genau das an, was Bienen jetzt so dringend brauchen: Blütenstaub ! Er ist reich an Eiweiß, Fett, Kohlenhydraten und Vitaminen. Neben den Sträuchern mit den gelben Kätzchenblüten ( männliche Staubblüten ) finden wir auch Weiden mit grünlichen Kätzchen ( weibliche Kätzchenblüten ). Alle Blüten bieten reichlich Nektar, über den sich auch die ersten Schmetterlinge und viele andere Insektenarten freuen.

Aber vor allem sammlen die Bienen jetzt den gelben Blütenstaub ( Pollen ). Auf den blühenden Weidensträuchern können wir nun ein intensives Summen und Krabbeln, sowie dick mit Pollen beladene Bienen beobachten. Die kostbare Nahrung das sogenannte Bienenbrot wird in besonderen Zellen aufbewahrt. Die Brutpflegerinnen machen dann eine Art Milch daraus, mit der die kleinen Maden bis zum 6. Tag gefüttert werden. Am 21. Tag schlüpft das fertige Insekt, die Honigbiene.

Somit wird verständlich, dass die blühenden Weidenkätzchen als erste Nahrungsquelle für die Bienen unter besonderem Schutz stehen und nicht gepflückt werden dürfen. Wer für die Osterzeit auf "Palmzweige" nicht verzichten kann, dem bieten Blumengeschäfte besonders schöne Zweige der Saalweide aus speziellen Zuchtgärtnereien an. 

Auch bei uns im Landkreis Amberg-Sulzbach gibt es zahlreiche Bienenstöcke, die von Imkern gepflegt werden. Schützen wir unsere Weidenkätzchen, so belohnen uns die Bienen mit reichlich Obst und Honig. http://www.bienenzuchtverein-sulzbach-rosenberg.de/home.html

Siehe auch den Bienenweide-Katalog aus BW: http://www.fachdokumente.lubw.baden-wuerttemberg.de/servlet/is/105070/bienenweidekatalog_2012.pdf?command=downloadContent&filename=bienenweidekatalog_2012.pdf&FIS=200

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Sylvi Bianchin
Feldhecken und deren Einfluss auf Hochwasser und Naturschutz unter Berücksichtigung von agrarökonomischen Belangen im Naturraum Erzgebirge
http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:105-qucosa-81954
Dissertation (2011) - Kurzfassung in Deutsch

Ziel der Arbeit war die Beurteilung der räumlichen Verteilung und Struktur von Feldhecken hinsichtlich ihrer Wirkung für Hochwasser- und Naturschutz, sowie die Analyse von agrarökonomischen Faktoren, welche die Anlage von Hecken fördern beziehungsweise behindern. Folgende Fragen standen bei den Untersuchungen im Mittelpunkt: Wie muss eine Hecke sowohl aus naturschutzfachlicher als auch hydrologischer Sicht aufgebaut sein, um eine optimale Wirkung zu erzielen, und wie müssen die Rahmenbedingungen für Landwirte aussehen, damit Heckenstrukturen nicht nur erhalten, sondern auch neu angelegt werden können? Um diese komplexen Fragen zu beantworten, wurden verschiedene methodische Ansätze zur Analyse ökologischer, hydrologischer und entscheidungsbildender Prozesse gewählt. Um die Ergebnisse der verschiedenen Skalenarten (ordinal / kardinal) zu vergleichen und dabei aus verschiedenen Optionen eine für alle Ziele optimale Vorzugsvariante zu ermitteln, wurde am Ende eine Nutzwertanalyse durchgeführt.

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Artenschutz: Steigerwald: http://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=100000&cid=&id=44501

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Haselreiche Gebüsche -Förderung von Kleinsäugetieren und Brutvögeln der Feldmark

Bekannt geworden durch seine essbaren Früchte, wird das Birkengewächs Haselstrauch oder „die Haselnuss“,Corylus avellana, seit Jahrtausenden von Menschen genutzt (Abb. ...). Doch die Haselnuss hat noch weitaus größere Bedeutung: Während der Mensch vor allem die Früchte als Nahrung und zur Ölgewinnung nutzt sowie die jungen Zweige zur Herstellung von Seilen, dient der Haselstrauch vielen Lebewesen als Nahrungsgrundlage.

Hierzu zählen Säugetiere und Vögel, aber auch zahlreiche Wirbellose. Manche Insekten, z. B. auch die Larve des Haselnussbohrers, Curculio nucum, ernähren sich vonTeilen des Haselstrauchs. Und selbst die Bodeneigenschaften werden vom Haselstrauch positiv beeinflusst. Mittlerweile ist das Strauchgehölz jedoch in Hecken und flächigen Gehölzen im Weser-Ems-Gebiet selten geworden: Entwaldung und Flurbereinigung haben ihre Spuren hinterlassen.

Mit dem Haselstrauch sind auch ökologisch eng an ihn gebundene Tierarten verschwunden. Die BSH ist daher bemüht, den Haselstrauch und andere Fruchtgehölze im Weser-Ems-Raum wieder verstärkt anzupflanzen oder dazu aufzurufen, um auch den betroffenen Tierarten wieder Nahrungsgrundlagen und Lebensstätten zu bieten (Abb. ...). Die Förderung von Insekten, zum Beispiel in Hecken, hat zudem im Rahmen der biologischen Schädlingsbekämpfung positive Einflüsse auf benachbarte Kulturflächen. - mehr:

http://www.bsh-natur.de/uploads/BSH-1_13_Hasel_final.pdf

Haselnuss, Bild: NABU H. May

Haselnuss, Bild: NABU H. May (auf: http://www.nabu-grefrath.de/themen/landschaftspflege/hecken-und-geh%C3%B6lze/)
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Alte Bäume sind bessere Kohlenstoffspeicher
http://www.greenpeace.de/themen/waelder/nachrichten/artikel/alte_baeume_sind_bessere_kohlenstoffspeicher/
21.1.2014 von: Sara Westerhaus

Bislang lernen Forstwissenschaftler: Je älter ein Baum, desto weniger CO2 kann er aufnehmen. Eine neue internationale Studie beweist nun das Gegenteil. Die größten Bäume weisen die höchste Leistungsfähigkeit in Sachen Kohlendioxidspeicherung und -aufnahme auf.
 

Die aktuelle Studie "Rate of tree carbon accumulation increases continuously with tree size" erschien in der Fachzeitschrift "Nature" und ist das Ergebnis einer Untersuchung von 38 Forschungseinrichtungen, darunter auch das Deutsche Zentrum für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv) Halle-Jena-Leipzig. Die Wissenschaftler untersuchten mehr als 400 Baumarten.

97 Prozent aller untersuchten Arten wachsen umso schneller, je größer sie werden. Das heißt zugleich, dass große Bäume das Treibhausgas CO2 wesentlich effektiver aus der Atmosphäre aufnehmen. Ein Baum mit rund einem Meter Durchmesser könne dreimal mehr Biomasse zulegen als ein Baum mit nur einem halben Meter Durchmesser, so die Forscher. "Alte Bäume sind nicht nur ein wichtiger Lebensraum zahlreicher Tier- und Pflanzenarten, sondern auch unsere besten Verbündeten beim Klimaschutz", so Gesche Jürgens, Waldexpertin bei Greenpeace.

Alte Buchenwälder schützen

Greenpeace setzt sich schon lange weltweit für den Schutz der letzten Urwälder ein. Für den Klimaschutz spielen insbesondere die riesigen Regenwälder der Tropen, wie zum Beispiel der Amazonas, eine sehr wichtige Rolle. Doch es darf nicht nur von Ländern wie Brasilien und Indonesien verlangt werden, ihre Wälder zu erhalten. Auch in Deutschland könnten die Wälder einen viel größeren Beitrag zum Klimaschutz leisten als sie es derzeit tun. Besonders alte, naturnahe und vorratsreiche Wälder stellen einen zentralen Baustein einer zukunftsfähigen Klimaschutzstrategie dar. Doch dafür müssen wir sie wachsen lassen. Nur noch zwei bis drei Prozent der deutschen Wälder sind alte Buchenwälder über 140 Jahre. Im Durchschnitt sind unsere Wälder laut Inventurstudie 2008 nur 77 Jahre alt. "Uns Menschen erscheinen 77 Jahre ja schon nicht mehr ganz jung, aber bei vielen Baumarten sind die Bäume dann wirklich erst im Jugendalter. Um den Klimaschutz voranzutreiben, müssen wir unsere Wälder älter und vor allem vorratsreicher werden lassen", so Gesche Jürgens weiter.

Greenpeace fordert seit Jahren einen sofortigen Einschlagstopp für alle öffentlichen Buchenwaldbestände, die älter als 140 Jahre sind. Dieser soll so lange gelten, bis langfristig zehn Prozent der öffentlichen Wälder in einem Netzwerk an Schutzgebieten aus der Holznutzung genommen sind und dauerhaft einer natürlichen Entwicklung überlassen werden. Deutschland ist noch weit von diesem Ziel entfernt, obwohl die Bundesregierung dieses Waldschutzziel bereits 2007 in der Nationalen Biodiversitätsstrategie (NBS) beschlossen hatte. Derzeit sind erst 1,9 Prozent, also weniger als die Hälfte, geschützt. Um den Kohlenstoffspeicher auch in den genutzten Wäldern zu erhöhen, sollte die Waldbewirtschaftung eine kontinuierliche Steigerung des Holzvorrats vorsehen.
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Bei der Bekämpfung des Eichen-Prozessionsspinners (EPS) mit "Dipel ES" vom Hubschrauber aus wurden Kinder einer Grundschule in Dorsten offenbar verletzt (http://www.dorstenerzeitung.de/lokales/dorsten/Nach-Insektizid-Spruehattake-Albert-Schweitzer-Schueler-auf-dem-Wege-der-Besserung;art914,2014043). -
Daraus ergibt sich auch folgende Überlegung: Eichen-Prozessionsspinner treten häufiger in Massen auf. Viel zu wenig wird beachtet, dass es auch natürliche Feinde gibt, wie z.B. den Laufkäfer (http://de.wikipedia.org/wiki/Laufk%C3%A4fer  und: http://www.bsh-natur.de/uploads/%C3%96koportr%C3%A4ts/038%20-%20Laufk%C3%A4fer.pdf). Dieser hat jedoch nur eine Chance, wenn der Boden unter den Eichen und die Umgebung nicht "kaputtgepflegt" werden und dem Ordnungswahn zum Opfer fallen. Laufkäfer schlafen und überwintern am Boden. Sie jagen im Geäst (mit bis zu 15 Metern pro Minute). 

Siehe u.a. zum Lebensraum Eiche: Leben im Hochhaus, tv Hören und Sehen, Nr. 22-2013, S. 20/21; und: http://www.naturimgarten.at/sites/default/files/eichenprozessionsspinner-praxisblatt-nig.pdf
und: Lebensraum Baum, 27.4.2004 WDR, Quarks und Co, http://www.wdr.de/tv/quarks/sendungsbeitraege/2004/0427/001_baum_noflash.jsp

Wichtig wäre ein Verbot der Laubsauger, zumindest ein Verzicht für Grün- und Parkanlagen abseits von Wegen und für Privatgärten (http://www.lbv.de/ratgeber/tipps-fuer-haus-und-garten/vogelfreundlicher-garten/laubsauger.html). Krautsäume an Wegen und Hecken dürfen nicht zu früh, nicht zu oft und nicht zu tief (vor allem nicht bis auf die blanke Erde) gemäht werden (/http://heckenschutz.de/?p=40). Naturnahe (nachhaltige) Landschaftspflegekonzepte müssen entwickelt werden. Dazu gehören intakte Biotopverbundlinien
besonders durch Hecken, Krautsäume und Uferrandbepflanzungen (siehe neben www.hecke.wg.vu auch: www.heckenschutz.de und www.heckeninderlandschaft.npage.de)
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Pappeln sind wertvoll!
Zu den Bemühungen der BürgerInnen, am Niederrhein die typischen Pappelreihen zu erhalten, siehe:
Welchen Weg geht die Pappel?, Gisela Behrendt:
http://pappeln.files.wordpress.com/2012/12/welchenweggehtdiepappel2004.pdf

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